Antwort: „Das Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika und seine unterstützenden Statisten rufen begeistert: „Welch großartige Freiheitskämpfer arbeiten für unser Reich!“
Aber leider, die italienischen Gerichte sind da anderer Meinung. Diese Woche hat ein italienisches Berufungsgericht nicht nur die Urteile über 23 CIA-Agenten bestätigt, die einen Mann auf den Straßen von Mailand entführten und ihn nach Ägypten brachten, um ihn dort foltern zu lassen, sondern hat sogar das Strafausmaß erhöht – von 5-8 Jahren auf 7-9 Jahre. Die Agenten waren im vergangenen November verurteilt worden – in Abwesenheit, da sie sich zu sehr fürchteten, ihren Anklägern ins Gesicht zu schauen. Das italienische Gericht wies die Auffassung zurück, dass die Befolgung von Befehlen ihrer Vorgesetzten ihr Verbrechen milderte (diese Auffassung hat auch das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal nach dem Zweiten Weltkrieg vertreten). ....... M E H R:

Na ja, bisher hat noch niemand dem Imperium moralische Festigkeit vorgeworfen. Die italienische Episode zeigt aber sicher die völlige Scheinheiligkeit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Wenn Fremde sich terroristisch betätigen, bezeichnet das Imperium sie als Terroristen. Wenn sich Mitarbeiter des Imperiums terroristisch betätigen, bezeichnet sie das Imperium als „Freiheitskämpfer.“ Von Jacob G. Hornberger

Erschienen am 17. Dezember 2010 auf > The Future of Freedom Foundation


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